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ARTISTFlothuis Marius
GERMANEr wurde am 30.10.1914 in Amsterdam geboren. Er studierte bei Be’ Boef und Arend Koole Klavier, bei Hans Brandts Buys Klavier und Musiktheorie und bei Albert Smijers e Bernet Kempers Musikwissenschaft. 1969 promovierte er in Amsterdam den Doktorat mit einer Dissertation über Mozart. Von 1937 bis 1942 war er Assistent des Kunstleiters bei Concertgebouw. Während des zweiten Weltkriegs und wegen der deutschen Besetzung von Niederlande wurde er erst nach Amersfoort, später nach Vught und schlieblich nach Sachsenhausen deportiert. In die Lagern schrieb er zahlreiche Kompositionen, unter denen sind die folgenden zu erwähnen: „Sonata da camera op. 7“ für Klavier und Geige (1943), „Aria op. 18“ für Trompete und Klavier (1944), „Valses Sentimentales op. 21“ für vierhändigen Klavier (1944) und die „Sonata op.23 nr. 3“ für Violine solo (1945). Nach dem Krieg wurde er Musikkritiker und später veranstaltete er die musikalische Programmgestaltung von Concertgebouw-Orchester bis 1955, als er Kunstleiter wurde. 1947 wurde er Lehrer bei der Universität von Utrecht. Er war auch President des Zentralinstituts für Mozart-Forschung in Salzburg. Unter seinen berühmteste Werke sind die folgenden zu erwähnen: „Oost West, thius best op.27“ für Klavier (1945), „la Sonata da camera“ für Flöte und Harfe (1951), Streichquartett (1952), Symfonische Muziek für grobe Orchester (1957), Odysseus und Nausikaä op.60 für Sopran, Altstimme, Tenor, Barytonon und Harfe. Er starb am 13.11.2001 in Amsterdam.