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Das Ergebnis der ständiger und vertiefter Nachforschungen, die vom Maestro Francesco Lotoro durchgeführt wurden, ist eine Erzählung, die uns durch audiovisuelles Material, Informationen, Photos, Kompositionen, Briefe und Interviews mit den Deportierten zu verstehen gibt, wie die Opfer des dritten Reichs die Kunst als Mittel für den Widerstand verwendeten. Dieses Projekt möchte auch die Musik fördern, die von den Opfern der Shoah und deren Überlebenden komponiert wurde, und eine Lücke in der Musikgeschichte füllen, indem man die Kenntnis dieser Generation von zumeist unbekannten Komponisten fördert.

Das DVD (aus 3 Sprachen italienisch, english und deutsch) ist für:

  1. Schulen
  2. Judische Forschungsanstalte
  3. Judische Gemeinschaften
  4. Italienische und europäische Archiven
  5. Fernsendungen
Aktivitäten:

Dank unserer Nachforschungen konnten wir Kontakt mit den Überlebenden und ihren Verwandten aufnehmen und sie an den Filminterviews beteiligen.

Interviews:
  1. Bernard Gouè, Emile’ Sohn, wurde nach Stalag Oflag XB (Niemburg/Weser) deportiert
  2. Andrè Laks, Szimon’ Sohn, wurde nach Dachau und Auschwitz-Birkenau deportiert
  3. Coco Shumann, war Perkussionist und wurde nach Swingers Ghetto von Theresienstadt deportiert.
  4. Paul Aron Sandfort, war Trompeter und wurde nach Theresienstadt deportiert
  5. Friedrich Guertler, Hermann’ Sohn, wurde nach Bolzano-Gries deportiert
  6. Peter Koppitz, Charles Abeles’ Neffe, wurde nach Alberobello deportiert
  7. Waldemar Kropinski, Jozef’s Sohn, wurde nach Auschwitz und Buchenwald deportiert
  8. Albino Bellon, wurde nach Stalag 328 von Lwow deportiert
  9. Ivan Karel, Rudolf’ Sohn, wurde in Pankràc im Gefängniss eingesperrt und nach Theresienstadt deportiert
  10. Zvi Kanar, wurde nach Lodz deportiert
  11. Greta Hoffmeister, wurde nach Theresienstadt deportiert
  12. Ruth Levin, Leibu’ Tochter, wurde in einen sowjetische Lager deportiert
  13. Edith Kraus, Viktor Ullmann’s Lieblingspianist wurde nach Theresienstadt deportiert
  14. Uri Spitzer, war der Perkussionist der BBB Band des Lagers in Isole Mauritius.


Der Dokumentarfilm wurde in verschiedenen europäischen Ländern aufgenommen, in denen die oben zitierte Musiker leben. Unter den Drehorten sind: Paris, München, Freiburg, Amsterdam, Kopenhagen, Prag, Warschau, Tel Aviv und Jerusalem. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Lager gerichtet, in denen die interviewten Personen deportiert wurden:

  1. Stalag Oflag XB (Niemburg/Weser)
  2. Dachau
  3. Theresienstadt
  4. Bozen-Gries
  5. Alberobello
  6. Auschwitz
  7. Buchenwald
  8. Stalag 328 von Lwow
  9. Pankràc
  10. Lodz