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DIE INTERNATIONALE KONFERENZ „MUSICA CONCENTRATIONARIA”



Die internationale Konferenz „Musica Concentrationaria” wurde vom Verband Musikstrasse in Zusammenarbeit mit der Region Latium und der Universität „Università degli Studi di Roma Tre“ organisiert und fand am 29. Oktober 2007 in der Bibliothek und Museum „Burcardo“ in Rom statt. Der Kern der Veranstaltung war die Vorstellung des in Weltvoraufführung präsentierten Dokumentarfilms „Musica Concentrationaria”, der vom Verband Musikstrasse produziert, von Francesco Lotoro entwickelt und von Ermanno Felli gedreht wurde. Vor und nach der Vorführung der DVD sprachen die auf internationaler Ebene größten KZ-Musik Experten, die Vertreter des Verbands Musikstrasse, der Region Latium und des UCEI (Union der Jüdischen Gemeinschaften Italiens).

Im ersten Teil sprachen Daniela Contino (Kulturabteilung der Region Latium), Claudia De Benedetti (Ucei), Bret Werb (US Holocaust Memorial, Washington) und Francesco Lotoro (Pianist und Leiter des Projekts). Nach der Vorführung lieferte Guido Fackler der Universität Würzburg eine generelle Einführung in die Phänomenologie der KZ-Musik. Danach sprach Damien Top (Stiftung Albert-Roussel) über die französischen Musiker in den deutschen Militärlagern, während sich die Ansprache von Elena Makarova (Schriftstellerin und Forscherin in Jerusalem) mit der Musik von Theresienstadt beschäftigte. Zum Abschluss sprach David Meghnagi in sehr rührender Weise über den Grenzzustand.

Die Konferenz wurde von Franco Bixio, Vorsitzender des Verbands Musikstrasse, koordiniert.